Warum markieren Katzen?

Katzen markieren ihr Territorium. Dieses natürliche Verhalten hinterläßt für uns Menschen unangenehme Duftnoten und tritt fast ausschließlich bei unkastrierten Tieren auf.

 

Wir unterscheiden das chemische und das optische Markieren. Beim chemischen Markieren hinterlassen Katzen (v.a. Kater) eine charakteristische Duftmarke, indem sie ihrem Urin einige Mililiter Sekret aus der Analdrüse beimengen. Beim optische Markieren hinterläßt die Katze Kratzspuren an Bäumen, in der Wohnung am Kratzbaum, weniger gern gesehen an den Bezügen von Sitzgarnituren. Auch das sogenannte Köpfchengeben der Katze ist eine Art des Markierens, indem sie ihre Wangen an uns reibt. Sie besitzt an Wangen und Unterlippe ebenfalls Duftdrüsen.

 

 

In der Sprache der Katzen bedeutet das Markieren ein Abstecken ihrer individuellen Reviere, eine Botschaft an potentielle Rivalen, fernzubleiben, aber auch eine verlockende Botschaft an eventuelle Geschlechtspartner. Bei Wohnungshaltung kann Markieren zu einer großen Belastung der Mensch-Katze-Beziehung werden, da die hinterlassenen Duftmarken als ranziger Geruch wahrgenommen werden. Kater, die vor dem Erreichen der Geschlechtsreife kastriert werden, zeigen dieses Verhalten in der Regel nicht.