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Die
Krallen einer Katze sind für die Ausübung ihres artgemäßen Verhaltens
notwendig.
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Ist
Krallenschneiden sinnvoll?
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Die Krallen
einer Katze sind für die Ausübung ihres artgemäßen
Verhaltens notwendig. Aus diesem Grund ist das in den USA verbreitete
Krallenamputieren oder Krallenziehen bei uns laut Tierschutzgesetz
verboten. Das Krallenschleifen gehört zum Spiel-und Markierverhalten
und ist angeboren. Krallenschärfen als Spielverhalten resultiert
meist aus Langeweile einzeln gehaltener Wohnungskatzen. Es dient
aber auch zum Abstreifen alter Krallenhüllen oder der Stärkung
der Muskulatur für den Beutefang. Beim Krallenschärfen
als Markierverhalten sondert die Katze durch spezielle Drüsen
an den Fußenden Duftstoffe ab.
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Die
Katze macht naturgemäß keinen Unterschied zwischen wertvollem
und weniger anspruchsvollem Mobilar. Zerkratzt die Katze aus der Sicht
des Katzenhalters ungeeignete Gegenstände, muß eine attraktive
Alternative, vorzugsweise ein Kratzbaum oder Sisalmatten (am besten
beides), angeboten werden. Imprägniert mit Baldrian oder Katzenminze
wird der Kratzbaum für Katzen unwiderstehlich.
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Das
Kürzen der Krallenspitzen ist überflüssig und bietet
ohnedies nur eine kurzfristige Lösung, da die Krallen innerhalb
von zwei bis drei Wochen wieder nachwachsen. Wichtig ist dagegen die
ständige Kontrolle der Krallen, besonders bei reinen Wohnungskatzen,
die nicht regelmäßig ihre Krallen schärfen. Auch ältere
und kranke Katzen sind manchmal nicht mehr in der Lage, ihre Krallen
in einer normalen Form zu halten. In diesen Fällen ist ein Nachhelfen
mit einem Nagelklipser sinnvoll, doch nur geübte Katzenbesitzer
sollten das Kürzen selbst vornehmen. Besser zuerst vom Tierarzt
vorzeigen lassen.
Vor einem Nachhelfen mit der Schere kritisch fragen, ob die Krallen
nicht nur uns selbst zu scharf sind. Die Katze hingegen verläßt
sich beim Klettern und Springen auf ihr Werkzeug und kann
ohne intakte Krallen sehr schnell in Bedrängnis geraten. |
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