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I E R S C H U T Z V E R E I N KREMS |
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Nicht
nur Katzenbabies auch erwachsene Zimmertiger landen oft in Tierheimen.
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Die
Katze aus
dem Tierheim
Freigänger
oder Wohnungskatze
Besser im Doppelpack
Wenn es der Katze zu bunt wird
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Herkunft
Ungewollter
Katzennachwuchs landet meist im Tierheim. Leider ist die Kastration
der Hauskatze ganz besonders in ländlichen Regionen keine selbstverständliche
Investition und das Katzenelend dort besonders groß. Katzenkinder
werden noch immer erschlagen, ertränkt, im besten Fall vor einem
Tierheim ausgesetzt. Dort sind sie erst einmal in Sicherheit, werden
medizinisch betreut und versorgt. Gut geführte Tierheime geben ausschließlich
tierärztlich untersuchte, entwurmte und geimpfte Stubentiger ab,
erwachsene Tiere nur kastriert. Trotzdem ist es nicht auszuschließen,
dass ein Kätzchen in seinem neuen Zuhause erkrankt. Katzenkinder
reagieren sehr sensibel auf einen Wechsel der Keimflora und Streß.
Ein seriöses Tierheim bietet eine kostenlose medizinische Nachbetreuung
durch den Heimtierarzt für den Fall einer plötzlichen Erkrankung
an. Bei der Vergabe verrechnen Tierheime einen Beitrag für die tierärztliche
Betreuung im Tierheim verrechnet (Impfungen, Kastration, etc.).
Nicht nur Katzenbabies auch erwachsene Zimmertiger landen oft in
Tierheimen. In den meisten Fällen wird eine Allergie als Abgabegrund
genannt. Ob dem tatsächlich so ist oder die Krankheit nur als
Vorwand dient, sei dahingestellt. Oft ist es auch plötzliche Unsauberkeit,
die zur Weggabe des Tieres führt oder einfach nur eine neue Wohnung,
wo die Mieze nicht mitdarf. Die Gründe dafür, warum eine Katze bei
uns landet, sind also sehr unterschiedlich und die meisten Samtpfoten
anschmiegsam und verschmust.
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Wohnungskatzen
vermissen die „Freiheit“ nicht,
wenn sie bisher ausschließlich im Haus gehalten wurden.
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Freigänger
oder Wohnungskatze
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| Katzen
sind Gewohnheitstiere. Eine erwachsene Katze braucht Zeit, ihr neues
Terrain zu erkunden. Auch wenn Freilauf geplant ist, empfiehlt es
sich, mehrere Wochen zuzuwarten und das Tier anfangs im Haus zu halten.
Erst wenn sich die Katze zu Hause fühlt, kann ein erster Spaziergang
ins Freie riskiert werden. Kleine Kätzchen allein im Freien herumstreunen
zu lassen, endet meist tragisch. Entweder finden die Katzenkinder
den Weg nach Hause nicht mehr oder sie fallen Mardern und anderen
Räubern zum Opfer. Erst im Alter von acht oder neun Monaten ist sie
vor solchen Angriffen sicher. Wohnungskatzen vermissen die „Freiheit“
nicht, wenn sie bisher ausschließlich im Haus gehalten wurden. Weil
Katzen Augentiere sind und gerne beobachten, sollten sie die Möglichkeit
dazu haben. Doch Vorsicht bei Wohnungen ab dem zweiten Stockwerk!
Ein offenes Fenster, ein vorbeifliegender Vogel oder Schmetterling
und schon ist der Jagdinstinkt geweckt. Oder ein lautes Geräusch,
eine zuschlagende Tür, die das Tier erschreckt. Stürze aus Fenstern
und von Balkonen sind neben dem Straßenverkehr die häufigste Verletzungs-
und Todesursache für Hauskatzen. Es stimmt zwar, dass Katzen sich
im Fall zu drehen versuchen und mit den Beinen nach unten landen,
doch das ist keine Garantie fürs Überleben. Stürze aus geringer Höhe
sind gefährlich, weil die Katze zu wenig Zeit hat, sich zu drehen,
Stürze ab dem vierten Stockwerk enden meist tödlich, weil die Wucht
des Aufpralls zu stark ist. Jedes Jahr werden unzählige Katzen mit
schwersten Frakturen von unserer Tierrettung geborgen. Nicht jede
überlebt! Ein sicheres Fenstergitter ist günstig in der Anschaffung
und leicht montiert. Vorsicht auch bei gekippten Fenstern! Sie werden
zur Todesfalle für Katzen, die hineinrutschen und sich nicht mehr
befreien können. |
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Wer
berufstätig ist und ohne
schlechtes Gewissen auch einmal einen
ganzen Tag außer Haus sein möchte, entscheidet sich besser für ein Katzenduo.
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Besser
im Doppelpack
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| Doppelt
hält besser: Wer berufstätig ist und ohne schlechtes Gewissen
auch einmal einen ganzen Tag außer Haus sein möchte, entscheidet sich
besser für ein Katzenduo. Das macht der Katze Spaß und dem Menschen
auch. Es gibt kaum etwas entspannenderes als zwei Katzen beim Spielen
und Schmusen zuzuschauen. Wer allerdings seinen Katzensingle vergesellschaften
möchte, muß damit rechnen, anfangs auf ernsten Widerstand zu stoßen.
Katzen sind Individualisten und lassen sich einen schnurrenden Rivalen
nicht einfach vor die Nase setzen. Doch mit Geduld und Fingerspitzengefühl
lassen sich Abneigungen bald besänftigen. Gut bewährt hat sich dabei
die Taktik, den Neuling erst einmal in einem Zimmer zu seperieren
und nach einigen Tagen die Schlafdecken oder Körbe auszutauschen,
um die beiden an den Geruch des jeweils anderen zu gewöhnen. Oder
positive Assoziationen wecken, indem das Futter auf der Schlafdecke
des anderen serviert wird. Es gibt viele Möglichkeiten, zwei Samtpfoten
einander vorzustellen. Diplomatie und Kenntnis der sensiblen Katzenseele
sind allerdings Voraussetzung. |
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Wenn
Katzen plötzlich ihr Geschäft in Kästen, Betten oder Kleidungsstücken
verrichten, hat
das meist einen triftigen Grund
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Wenn
es der Katze zu bunt wird
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| Wenn
Katzen protestieren, dann tun sie das meist so, dass es uns so richtig
stinkt. Ihre Art, uns zu zeigen, dass sie mit Situationen oder Lebensumständen
nicht zurechtkommen, besteht darin, ihre sprichwörtliche Reinlichkeit
zu „vergessen“. Wenn Katzen plötzlich ihr Geschäft in Kästen, Betten
oder Kleidungsstücken verrichten, hat das meist einen triftigen Grund,
auf den sie ihren menschlichen Partner aufmerksam machen wollen. Deshalb
nicht gleich den Mut verlieren und schon gar nicht die Katze strafen.
Wenn keine körperliche Erkrankung Auslöser für das Fehlverhalten ist,
liegt ein „seelisches“ Problem vor. Oft sind es kleine unbedachte
Veränderungen im Umfeld, die Unsauberkeit auslösen. Oder ist der Streß
für die Katze größer geworden, etwa durch heranwachsende lärmende
Kinder, die dem Tier keine Rückzugsmöglichkeit lassen? Durch ihr Protestverhalten
möchte die Katze uns aufmerksam machen und als einfühlsame Katzenfreunde
müssen wir ihre Probleme ernst nehmen, die Ursachen erkennen und nach
Möglichkeit Veränderungen herbeiführen. |
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