|
Es
heißt zwar, Schaden macht klug, doch noch besser ist es, erst
gar keinen zu haben. Hundekauf ist Vertrauenssache und niemals Spontanerwerb
aus dem Schaufenster. Falle Nr. 1:
In vielen Tierhandlungen
werden putzige Hundebabies, meist Rassehunde, zu vermeintlich günstigen
Preisen angeboten. Diese Tiere stammen fast alle von Zulieferanten
aus den ehemaligen Ostblockländern, auch wenn manche Händler
Stein und Bein schwören, die Babies von liebevollen Hobbyzüchtern
zu beziehen. Schwere Krankheiten werden nicht selten gleich mitimportiert,
selbst wenn sie auf den ersten Blick für den Laien nicht gleich
erkennbar sind. Viele der armen Hundebabies werden zu früh
dem Muttertier entrissen, um möglichst lange dem Kindchenschema
zu entsprechen, viele stammen aus furchtbaren Massenzuchtfabriken
und alle haben einen langen Transport hinter sich. Die Sterberate
liegt bei Importwelpen erschreckend hoch im Vergleich zu Welpen
von seriösen heimischen Züchtern. Vor allem Parvovirose
(auch Katzenseuche genannt), Staupe, aber auch Erbkrankheiten wie
Hüftdysplasie, Herzfehler etc. machen den Erwerb eines solchen
Junghundes zum Risikokauf. Ebenso häufig führen die negativen
Erfahrungen und der Streß der ersten Lebenswochen im Erwachsenenalter
zu Verhaltensproblemen wie Unsauberkeit, Zerstörungswut, Trennungsangst,
Ängstlichkeit oder Agressivität. Hier gilt: Wer billig
kauft, kauft teuer, denn so mancher Importwelpe aus einer Tierhandlung
wurde zur lebenslangen Investition beim Tierarzt.
In
Tageszeitungen locken häufig Inserate mit günstigen Rassewelpen
vieler Rassen. Falle Nr. 2:
Hände weg
von Massenzüchtern und Hundevermehrern. Auf keinen Fall bei
Händlern kaufen, die Welpen zustellen und Ihnen unter fadenscheinigen
Vorwänden die Zuchtstätte und das Muttertier nicht zeigen
wollen. Hier gilt dasselbe wie bei Importwelpen!
|