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Das Katzenelend ist 2008 so groß wie nie zuvor. Die bereits bestehende Kastrationspflicht wird leider kaum überprüft, das Tierheim kann die vielen Katzenbabies kaum noch unterbringen. Viele sind in einem erbärmlichen Zustand (siehe oben).

 

Auch die Zahl der Unfall-Katzen ist gestiegen. Viele sind aus Fenstern oder von Balkonen gefallen, obwohl bereits Fenstergitter per Gesetz vorgeschrieben sind. Doch auch dem Strassenverkehr fallen jedes Jahr viele Samtpfoten zum Opfer.

 

Sogar uralte Hunde wie Mischling Noah wurden brutal auf der Strasse "entsorgt!". Anfangs weinte der arme Rüde Tag und Nacht nach seinem Zuhause. Sein ehemaliger Besitzer hat dagegen keinen Gedanken mehr an ihn verschwendet. Für Hundeoldies ist es besonders schwer, ein neues Zuhause zu finden. Noah hat Glück gehabt, es ist uns gelungen, ihn auf einen liebevollen Platz zu vermitteln.

 

Ossi wurde bei seinem Vorbesitzer mißhandelt und lernt jetzt langsam, Menschen wieder zu vertrauen. Sein Vorbesitzer behauptete anfangs sogar, den abgemagerten, kranken und verängstigten Dackel gefunden zu haben.

Wir bitten ganz dringend um Futterspenden!

In diesem Jahr drücken uns die Geldsorgen ganz besonders arg. Wir mussten bis Mitte September bereits 225 Katzen aufnehmen, 125 Hunde und 70 Kaninchen, Meerschweinchen und Wildtiere. Nicht mitgezählt sind kastrierte und wieder freigelassene Katzen und Vierbeiner, die wir gleich von Privat zu Privat weitervermittelt haben.

Zum Vergleich: 2007 mussten wir um ein Viertel weniger Katzen im Tierheim aufnehmen, auch die Zahl der herrenlosen Hunde lag um zehn Prozent niedriger!

Vor allem die Katzenkinder waren meist in einem erbärmlichen Zustand und mussten oft wochenlang intensiv medizinisch betreut werden. Der Ansturm abzugebender Katzenbabies war enorm. Fast zeitgleich im Juli und August stehen tagtäglich Leute vor der Türe, die unerwünschten Nachwuchs sofort loswerden wollen und keinerlei Verständnis für unsere Lage hatten. Sie drohten meist sofort mit dem Erschiessen oder Aussetzen der Kleinen. Von der bestehenden Kastrationsverpflichtung haben die meisten noch gar nie gehört! Und einen Beitrag zur Versorgung der vielen Tiere wollte auch kaum jemand leisten. Wie immer soll der Tierschutz die Unvernunft anderer ausbaden und alle Kosten tragen. Dazu kommen die unzähligen ausgesetzten Babykatzen, manchmal gleich ganze Würfe bis zu zehn Welpen! Fast jeder Mitarbeiter hat bereits Katzen zur Versorgung bei sich zu Hause untergebracht, weil im Tierheim einfach kein Platz mehr ist. Auch die Zahl der verunfallten Katzen ist heuer besonders hoch. Leider ist die Zahl der ausgesetzten und abgeschobenen Hunde gegenüber dem Vorjahr ebenfalls stark gestiegen. Dementsprechend angewachsen sind die Tierarzt- und Futterkosten für 2008 und das Jahr ist noch lange nicht zu Ende.

Erschwerend sind die Energiekosten für Strom und Gas in den vergangenen Jahren so in die Höhe geschnellt, dass die Betriebskosten für das Tierheim mit demselben Budget nicht mehr zu bestreiten sind. Nicht gestiegen ist hingegen der Anteil an öffentlichen Subventionen!

Erschwerend ist heuer, dass wir für unseren Herbst-Flohmarkt trotz intensivster Bemühungen keine Halle finden konnten, die uns gegen Spesenersatz zur Verfügung gestellt wird. Die Hallengebühr für unseren Frühjahrs-Flohmarkt in den Österreich-Hallen hatte dankenswerterweise das Architekturbüro Erich Millbacher in Mauternbach übernommen. Die Einnahmen aus dem ins Wasser gefallenen Herbst-Flohmarkt fehlen natürlich in unserem Budget und so sind wir heuer besonders auf Unterstützung angewiesen.

Wir bitten alle Tierfreunde, unseren vierbeinigen Schützlingen im Tierheim mit Futterspenden (Dosenfutter, Trockenfutter) zu helfen. Auch warme Decken für die kalten Jahreszeit werden dringend gebraucht. Alle Sachspenden können Montag vormittag sowie Mittwoch bis Sonntag im Tierheim vorbei gebracht werden. Natürlich sind auch Geldspenden herzlich willkommen.

Konto: Kremser Bank & Sparkassen AG

Nr. 00004079851 Blz. 20228

Wir danken allen Spendern im Namen unserer vielen vierbeinigen Sorgenkinder!

Liste von Sachspenden, die wir immer gut brauchen können:

Decken, Überzüge, Spannleintücher, Pölster (ohne Federn!), Steppdecken, Badetücher, Fleckerlteppiche, kleine Teppiche, Spielsachen für Hunde und Katzen, Kratzbäume, Kauzeug und Leckerlis für die Hunde, Dosenfutter, Trockenfutter, Flocken, Holzpellets (verwenden wir als Katzenstreu), ungespritzte Äste von Obstbäumen, Haselstauden etc. für unsere Nager, frisches Gemüse für unsere Nager

Preise für unsere Tombola

Flohmarktware wie Kleidung, Geschirr, Sportgeräte, Kinderspielzeug, Bücher, Kitsch und Kunst, Antiquitäten, funktionierende technische Geräte, Kleinmöbel

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