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Fotos folgen |
Krems: Rottweiler vor dem Tod gerettet Eine Anzeige brachte den unglaublichen Fall ins Rollen. Ein Rottweiler soll im Stadtteil Landersdorf bis auf die Knochen abgemagert sein, lautete die Meldung. Wir gingen der Sache umgehend nach und statteten der Halterin unter der angegebenen Adresse noch am selben Tag in Begleitung unseres Vereinstierarztes Dr. Josef Fuchs einen Besuch ab. Obfrau Zinn-Zinnnenburg war erschüttert über das Bild des Elends, das der dreijährige Rüde bot. Nur noch Haut und Knochen und keine zwanzig Kilogramm schwer. Die Halterin behauptete, den Rüden Lord vor einem dreiviertel Jahr von einem Rumänen gerettet zu haben. Zu einem Tierarzt brachte sie den Hund allerdings während der gesamten Dauer der Haltung kein einziges Mal. Da für den armen Vierbeiner absolute Lebensgefahr bestand und kurzfristig ein privater Pflegeplatz gefunden werden konnte, wurde Lord mit Einverständnis der Halterin, die mittlerweile auf den Hund verzichtet hat, sofort mitgenommen. Eine engagierte Tierfreundin und Rottweiler-Kennerin wird Lord einstweilen bei sich aufnehmen, aufpäppeln und Lord bis Ende Juni ein Zuhause geben. Bis dahin wird sich zeigen, ob auch gesundheitliche Probleme Ursache der extremen Magerkeit sind und wie sehr die Organe unter der Unterernährung gelitten haben. Gegen die Hundehalterin wird selbstverständlich Anzeige erstattet. |
Kurz angekettet, sodass sogar das Hinlegen kaum möglich war: So vegetierten Mira (oben) und Ella (unten)
Ein Bild des Elends: Man kann die Angst der armen Hündin vor Misshandlungen förmlich spüren. Ihre gesamte Körperhaltung ist eine einzige Beschwichtigung. |
Auch das ist Griechenland Traumhaft schöne Strände, ursprüngliche Inselwelten, gastfreundliche Einheimische, so sieht sich Griechenland gerne. Doch nur selten sehen wir in Hochglanzkatalogen Fotos vom allgegenwärtigen Tierelend auf Inseln und Festland. Angekettete Hunde und Esel, der prallen Sonne ohne Schutz ausgeliefert, oft unversorgt mit Wasser und Futter, ausgemergelte Katzen, die sich endlos vermehren und nach der Touristensaison oft wie auch die Hunde vergiftet oder dem Hungertod überlassen werden. Ein solches Schicksal drohte auch den armen Schäferhündinnen Mira und Ella, die österreichische Urlauber bei einem abgelegenen Schuppen auf der Insel Korfu entdeckten. Der Bauer und Besitzer beider Tiere kam nur sehr unregelmässig vorbei, die Hunde hatten keinen Zugang zu Wasser und lebten tagaus, tagein an einer kurzen Kette. Mira war zu diesem Zeitpunkt bereits gefährlich abgemagert, ihre Leidensgenossin Ella total verwurmt. Die tierliebe Familie entschloss sich kurzerhand, beide Tiere zu befreien und mit nach Österreich zu nehmen. Mira wartet jetzt bei uns im Tierheim auf liebe Menschen, die sie bei sich aufnehmen wollen. Natürlich wird der griechische Tierquäler vielleicht wieder Hunde an diesem Ort anketten, dieses Argument können wir nicht entkräften. Doch Mira und Ella dem Tod durch Verdursten und Verhungern überlassen? Was ist die Alternative? Eine gute wäre es, bei der Wahl des Urlaubslandes bereits in Reisebüros und bei Botschaften Druck zu machen, dass man nur dann bereit ist, österreichische Devisen in diverse Länder zu tragen, wenn dort im Gegenzug en dlich Tierschutzgesetze geschaffen werden, die solche Bilder des Elends verbieten! |
Katzentransporter-Spende |
Danke Royal Canin Ein großes Dankeschön an die Futtermittelfirma Royal Canin, die uns diese Katzentransporter aus Karton(siehe Foto mit Kater Sol) gespendet hat. Platzsparend unterzubringen können wir sie bei Katzenvermittlungen sehr gut gebrauchen. Die gespendeten Kartons sind nicht nur praktisch sondern mit den fröhlichen Katzenmotiven auch sehr hübsch anzusehen. |
Jeder Knochen ist zu sehen |
Bis auf die Knochen abgemagert Nur noch knapp zwanzig Kilogramm wog der großwüchsige Rüde Rusty als er zu uns kam. Angeblich blieb er allein im Garten zurück als sein Besitzer ins Krankenhaus musste. Nur wenige Tage wurde er gefüttert, danach blieb er unversorgt zurück. Rusty wird bei uns jetzt mehrmals täglich mit kleinen Portionen aufgepäppelt. Leider reagiert sein angeschlagener Organismus mit massiven Durchfällen, die wir hoffentlich bald wieder in den Griff bekommen. Der junge Rüde, er wurde Mitte 2009 geboren, ist ein ganz lieber Kerl, der sich nach Zuwendung und Beschäftigung sehnt. Für ihn suchen wir ganz dringend ein Zuhause. Nachtrag; Rusty hat mittlerweile ein Zuhause bei einer liebevollen Familie gefunden und bereits einige Kilos zugenommen.
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Die Unzertrennlichen Henna und Nanni haben ihren Traumplatz gefunden |
Das Warten hat sich gelohnt - gemeinsamer Traumplatz für Henna und Nanni Kaukasenhündin Henna und ihre Gefährtin, Terriermischlingsmädel Nanni, die gemeinsam grenznah geborgen wurden, waren so offensichtlich ein Paar, dass wir beschlossen, sie nur gemeinsam zu vermitteln. Denn auch das ist Tierschutz, Rücksicht zu nehmen auf Herzensbindungen, die wir auch unseren Tieren zugestehen sollten. Es hat zwar etwas länger gedauert und bei manchen Zeitgenossen sogar Kritik ausgelöst, doch es hat sich wieder einmal gezeigt, dass gut Ding manchmal Weile braucht. Und der gemeinsame Traumplatz mit riesigem Garten und Hof ist jetzt die Belohnung. Für uns sind es die glücklichen Hundeaugen, die sagen, endlich sind wir zu Hause angekomen und wir dürfen zusammen bleiben! |
Fast 50 Hunde ließ Frau P. unversorgt zurück
Nina Zinn-Zinnenburg vor Ort
So sah es im Haus aus!
Gierig stürzen sich die Hunde auf das Wasser und Futter
Tierarzt Dr. Fuchs mit Blasrohr
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49 Hunde beschlagnahmt - Die Katastrophe von "Welpen in Not" Jetzt ist endlich ein wenig Ruhe eingekehrt. Doch der Animal Hoarding Fall aus dem Bezirk Zwettl, der uns auf einen Schlag fast fünfzig Hunde bescherte, hat unsere finanziellen und räumlichen Möglichkeiten völlig ausgeschöpft. Der Anruf des Amtstierarztes Zwettl traf Obfrau Nina Zinn-Zinnenburg wie ein Schlag: "Bitte kommen Sie und holen Sie neununsvierzig Hunde ab." Für ein Tierheim wie unseres, das eine Gesamtkapazität von fünfzig Hunden aufweist und nach den Feiertagen ohnedies übervoll war, eine Botschaft, die Verzweiflung aufkommen lässt. Wie sollten wir das nur schaffen? Doch den Hunden musste unbedingt geholfen werden. Sie waren seit zwei Wochen ohne Versorgung und das mitten im Jänner. Frau P. vom Verein "Welpen in Not", die vor allem Hunde von anderen Vereinen, die im Auslandstierschutz tätig sind, übernahm, hatte die Tiere einfach im Stich gelassen. Offenbar völlig überfordert und allein gelassen, war ihr der Tierbestand buchstäblich über den Kopf gewachsen. Was als Tierschutz begann, endete in einem Fall unglaublicher Tierquälerein. Ein blinder Hund hatte die letzten Tage nicht überlebt und lag tot im Haus. Überall bot sich ein Bild der schlimmsten Verwahrlosung, verkotete Räume, seit Wochen nicht mehr gereinigt, Dreck überall, wohin man nur schaute. Dazwischen hungrige und durstige Hunde, verschmutzte und kranke Welpen, ein trauriges Szenario. Unsere Obfrau Nina Zinn-Zinnenburg leistete in den Folgetagen Übermenschliches, unterstützt von einem Netzwerk befreundeter Vereine und Privatpersonen, die ehrenamtlich mithalfen. Um erst einmal Platz zu schaffen, um die Allerärmsten zu evakuieren, allen voran eine Mutterhündin mit einem Welpen und fünf mutterlose Welpen, mussten wir einige unsere Hunde ausquartieren und privat unterbringen. Für die Welpen war es sicherlich eine Rettung in letzter Sekunde, denn die litten bereits an einer starken Bronchitis und husteten stark. Die anderen Hunde stürzten sich gierig über das Wasser und das mitgebrachte Futter, immerhin hatten sie seit Tagen nichts mehr gefressen. Tagelang pendelte unsere Obfrau zwischen der kleinen Ortschaft K. und den verschiedensten Tierheimen, die bereit waren, einige der armen Vierbeiner aufzunehmen. Transportboxen organisieren, einen großen Pferdeanhänger auftreiben, die Hunde einfangen, Chip und Identiät mit den spärlich vorhandenen Aufzeichnungen abgleichen, tierärztliche Erstversorgung bereit stellen, dazwischen immer wieder zu den verbliebenen Hunden fahren, um sie zu füttern, die scheuen Tiere gemeinsam mit unserem Tierarzt sedieren, da blieb für Schlaf oft keine Zeit. Von vormittags bis in die frühen Morgenstunden des nächsten Tages war sie mit dem Gobelsburger Schafzüchter Willi Klaffl unterwegs, um die völlig verstörten Vierbeiner bei den Pflegestellen abzuliefern. Nach nur fünf Tagen hatte Nina Zinn-Zinnenburg es in einem unglaublichen Rettungsmarathon geschafft, alle neunundvierzig Vierbeiner unterzubringen. Und selbst danach gönnte sie sich nur einen Tag zum Regenerieren, um wieder für unsere Tiere da zu sein. Wir sagen Danke! Unsere Obfrau bedankt sich für die Hilfe von Schafzüchter Willi Klaffl, der sowohl seinen Anhänger zur Verfügung stellte als auch beim Bergen und Transport der Hunde mithalf, den Helfern Michael und Raffael Beer, Michael Travniczek von der Hundepension "Hunderesort Waldviertel", Hundetrainerin Karin Guttmann, der Krone Tierecke, der Tierpension Eleonore Schandl, dem Tierschutzverein Klosterneuburg, dem Tierschutzverein Wr. Neustadt und dem Tierschutzverein Dogo Rescue. Ohne Euch hätten wir es nicht geschafft! Großes Lob und Dank gebührt unserem Tierarzt Dr. Josef Fuchs, der die scheuen Hunde mit gewohnter Präzision mittels Blasrohr sedierte und ihnen damit viel Stress und Leid ersparte. Ein großes Dankeschön auch den unzähligen Tierfreunden, die uns Futterspenden brachten und sich per e-mail über die Hunde erkundigten. Und natürlich danke all jenen Tierfreunden, die einem der Nothunde gleich ein neues Zuhause schenkten! Natürlich bitten wir weiter um Spenden, um die hohen Kosten dieser aufwändigen Rettungsaktion zu finanzieren. Unsere Kontonummer finden Sie auf der Startseite unserer Homepage. Danke für Ihre Hilfe! Übrigens meldeten sich nur zwei jener Vereine, die im Auslandstierschutz tätig sind und Hunde bei Frau P. eingestellt hatten, um diese entweder zurückzunehmen oder zumindest irgendeine Form von Hilfe anzubieten. Alle anderen entzogen sich der Verantwortung und ließen die Tiere im Stich. So stellen wir uns seriösen Auslandstierschutz nicht vor. |
Diese Hündin wurde in der Tierklinik Hollabrunn abgegeben. Sie hat ein ausgeprägtes Gesäuge. Wer kennt den Vierbeiner?
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Wer kennt diese Hündin? Auf besonders perfide Weise entledigte sich ein Tierhalter seiner American Staffordshire Terrierhündin. Wer kennt den freundlichen Vierbeiner, der vermutlich aus Wien oder Niederösterreich stammt? Alle Hinweise werden streng vertraulich behandelt. Drei jüngere Personen gaben die Hündin in der Tierklinik Hollabrunn ab und behaupteten, diese gerade gefunden zu haben. Stutzig wurden die Mitarbeiter der Tierklinik, als die Hündin den ihr angeblich völlig unbekannten Personen nachweinte. Wir vermuten, dass die "Finder" den eigentlichen Besitzer zumindest kennen. Möglicherweise war die Hündin, die ja unter die sogenannte "Kampfhunde-Verordnung" fällt, ihren Besitzern lästig, da ja nun ein Sachkundenachweis erbracht werden muss und man hat sich so ihrer entledigt. Wieder ein Beispiel, dass die Leidtragenden der viel kritisierten Verordnung die heimischen Tierheime und die Tiere sind. Wer kennt die Hündin, die ein ausgeprägtes Gesäuge aufweist und kann einen Hinweis auf den ursprünglichen Eigentümer geben? Sachdienliche Hinweise bitte unter 02732-84720 oder info@tierheim-krems.at. |
Bei Doris erhält Johnny endlich das, was er am meisten braucht: Liebe, Fürsorge und Verständnis! |
Happy-End: Doris hat unseren Notfall Johnny aufgenommen! DANKE! Doris N. aus Unterbergern ist eine jener seltenen Menschen, die Tiere nicht nur mögen, solange sie jung, gesund, schön anzusehen und pflegeleicht sind. Sie hat ein großes Herz für jene, die es nicht so leicht im Leben haben, jene, die gerne links liegen gelassen werden, die vielleicht lästig sind, weil mit mehr Pflegeaufwand verbunden, kurzum für Vierbeiner, die keiner mehr mag oder die andere schon aufgegeben haben. Am 15. November durfte Johnny zu Doris übersiedeln. Im Tierheim fühlte sich Johnny zunehmend schlechter, vor allem die langen Zeiten während der Nachtstunden (der Abenddienst beendet um 22 Uhr), in denen er seinen starken Harndrang zurückhalten musste, machten ihm zu schaffen. In der Früh, wenn er endlich hinausgelassen wurde, winselte er vor lauter Erleichterung. Das kann sich ja jeder vorstellen, wie man sich fühlt, wenn man unbedingt muss, aber nicht kann... Das tut echt weh! Und Johnny ist nun einmal extrem sauber und wollte sein Zimmer nicht verunreinigen. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an Obfrau Nina Zinn-Zinnenburg, die trotz ihres stressigen und anstrengenden Berufes tagsüber extra um Mitternacht von ihrem Wohnort in Stiefern ins Tierheim fuhr, um Johnny auch während der Nacht Erleichterung zu verschaffen und Gassi zu führen! Bei Doris erhält Johnny jetzt endlich die Liebe und Fürsorge, die er braucht. Ihr Mann Thomas, wie Mensch mit einem großen Herzen, hat extra für Johnny im unteren Stockwerk eine Hundeklappe eingebaut, sodass er jetzt jederzeit ins Freie kann, um sich zu erleichtern. Auch mit den beiden eigenen Hunden verläuft die Angewöhnung dank Doris ruhigem und optimistischem Umgang gut. Anfangs gab es ein paar Missverständnisse zwischen dem knieoperierten ShiTzurüden Lucky und Johnny. Mit Mischling Yang Yang funktionierte es ziemlich von Beginn an. Außerdem unternahmen wir im Vorfeld einige gemeinsame Spaziergänge auf neutralem Boden. Und mit den vielen anderen Vierbeinern bei Doris wie Katzen, Ziegen oder Hühnern kommt Johnny ohnedies aus. Johnny darf jetzt einen wunderschönen riesengroßen Garten genießen und hat endlich eine eigene Familie, die sich um ihn sorgt. Eine Familie, die es nicht stört, dass Johnny an der Autoimmunerkrankung Pemphigus leidet und seine Zukunft ungewiss ist. Vielen Dank, Doris und Thomas! Ein großes Dankeschön auch an Frau Christl Koller aus Krems-Rehberg, die während der letzten Wochen täglich mit Johnny spazieren ging, an manchen Tagen sogar zwei Mal und sich liebevoll um ihn kümmerte. Sie wird Johnny auch weiterhin bei Doris besuchen kommen. Und Knochen vom Himmel regnen soll es für Lucky und Yang Yang, dafür, dass sie unser Sorgenkind Johnny in ihrer Mitte aufgenommen haben. |
Man sieht ihm an, was er alles durchgemacht hat: kurz nach der Abholung von der Universitätsklinik (oben), Johnny ist dankbar für jede Auszeit vom Tierheim und jede Form von Zuwendung (unten)
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Vorher: Notfall Johnny muss dringend aus dem Tierheim raus Der vierjährige Beaglemischling hat in den vergangenen Monaten viel Schmerzhaftes und Trauriges durchgemacht. Erst brach eine Autoimmunerkrankung aus, die lange nicht behandelt wurde und zu schmerzenden Verkrustungen am ganzen Körper führte. Johnny konnte nicht mehr laufen, als er uns vorgestellt wurde! Danach verlor er sein Zuhause, da sein ehemaliges Frauchen an Asthma und psychischen Problemen leidet. Danach Aufenthalt an der dermatologischen Abteilung der Vet.Univ.Wien (die Kosten übernahm dankenswerterweise die Krone Tierecke), danach Tierheim, bis jetzt. Für Johnny brach seine gesamte Welt zusammen, alles geriet aus den Fugen. Die Krankheit, die NICHT ANSTECKEND für Mensch und Tier ist, äußert sich in immer wiederkehrenden Hautläsionen. Johnny ist deshalb ein Cortisonpatient und muss während der Phasen höherer Medikation sehr oft urinieren und Wasser trinken. Da er penibel sauber ist, hält er lange zurück. Für Johnny´s Autoimmunerkrankung ist Stress Gift und der Aufenthalt im Tierheim deshalb eine Katastrophe. Er muss dringend so schnell wie möglich auf einen ruhigen Pflegeplatz mit Garten übersiedeln, um weiterleben zu können. Der kleine Beaglemischling ist gut verträglich und mag auch Katzen. Er ist klug und anhänglich, läuft brav an der Leine und ist kein Jäger, also wirklich ein dankbarer und problemloser Vierbeiner. Die Medikamentenkosten würden ebenso übernommen wie die regelmäßigen Kontrollbesuche beim Tierarzt. Wer gibt dem armen Johnny eine Chance, mit seiner Krankheit leben zu können und hat ihn trotzdem lieb? |
Zoofachgeschäft mit Herz für unser Tierheim: Zoo Exclusiv |
Danke an Zoo Exclusiv aus Krems Bereits mehrmals brachte uns das Zoofachgeschäft aus Krems Tierzubehör wie Leinen, Halsbänder, Kratzbäume, Körbchen und sogar Futter, was wir natürlich sehr gut gebrauchen können. Für die vielen hochwertigen Spenden ein ganz großes Dankeschön!
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Alle Mitarbeiter krank, auch das kommt manchmal vor. Doch für unsere Tiere wurde trotzdem bestens gesorgt dank vieler helfender Hände. Ein großes Dankeschön! |
Alle krank - Tierheimbetrieb auf Sparflamme Das gab es schon lange nicht mehr. Von sieben festangestellten Mitarbeitern bzw. Lehrlingen meldeten sich vier krank, zwei sind auf Urlaub. Da hieß es, Notprogramm für die Versorgung unserer Schützlinge einlegen und hoffen, dass die Belegschaft bald wieder fit ist. Ein großes Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben, dass wir nicht im Chaos versinken, vor allem unserer Gabriele Höllbacher, der immer flexiblen Conny Fischer, den ehrenamtlichen Helferinnen Christine Hengl, Ursula Prokes, Gerrit Hetzenberger und Larissa, unserer Obfrau Stellvertreterin Martha Schober, unserer Praktikantin Veronika und natürlich unserer fleißigen Brigitte Wagner, die immer einspringt, wenn Not am Mann ist. Obfrau Nina Zinn-Zinnenburg übernahm dankenswerterweise während der gesamten Zeit die Tierrettung und abwechselnd mit Conny Fischer, Gerrit Hetzenberger und Andrea Specht die Abendversorgung unserer Schützlinge. |
Patenschaften sind für jede Tierart möglich, es gibt auch eine Patenschaft für verletzte Tiere oder solche, die besondere tierärztliche Betreuung brauchen. |
500 Patenschaften für Hunde oder 1000 Patenschaften für Katzen würde uns helfen, zu überleben. Derzeit fehlen uns jedes Jahr an die 30.000 Euro, um schuldenfrei über die Runden zu kommen. Bitte helfen Sie mit uns unterstützen Sie unsere Patenschafts-Aktion! Es ist unsere einzige Chance, mehr Menschen dafür zu gewinnen, eine Patenschaft für ein Tierheim-Tier zu übernehmen. Unser Ziel sind 500 Patenschaften für Hunde bzw. 1000 Tierpaten für Katzen, um das jährliche Defizit auszugleichen. Ansonsten droht in absehbarer Zeit das Aus für unsere Tierschutzarbeit. Die Kosten für Personal und Tierarzt sind einfach mit einer "Ein Drittel Subvention" durch das Land nicht mehr zu finanzieren. Alles wird teurer, die Wirtschaftskrise hat den Tierschutz längst erfasst. Immer mehr Menschen entledigen sich ihrer Haustiere oder holen verletzte Tiere gar nicht ab, um Kosten zu sparen. Monatlich bis zu 6000 Euro Tierarzt- und Medikamentenkosten (und das bei allem Entgegenkommen unseres Tierarztes) sind so nicht mehr zu finanzieren! Bitte helfen Sie uns dabei, unser Ziel zu erreichen. Machen Sie Werbung für uns und unsere Arbeit, überzeugen Sie Ihre Familie, Freunde und Bekannten davon, wie wichtig Tierschutz ist und wie viel jeder mit einem kleinen monatlichen Beitrag bewegen kann. Jede neue Patenschaft sichert unsere Zukunft und die vieler notleidender Tiere, die auf unsere Hilfe angewiesen sind! |
So schlimm sah der Perserkater nach einer Woche Intensivbetreuung noch immer aus. Warum wurde trotzdem keine Anzeige gegen den Halter erstattet? |
Tierdrama in Langenlois: Warum ist so lange nichts passiert? Die Tragödie nahm vor etwa einem Jahr ihren Anfang, als der damals noch zuständige Amtstierarzt unsere Obfrau ersuchte, vier Hunde des Herrn K. aus Langenlois in Pension zu nehmen, da dieser eine kurze Haftstrafe absitzen müsse. Abgeholt hatten wir sechs (!) Hunde und elf Katzen. Davon befanden sich drei in einem katastrophalen Zustand (siehe Bericht Perserkater Lennox unten) und überlebten nur durch monatelange Intensivbetreuung. Diese drei ließ der Besitzer freiwillig im Tierheim. Die angefallenen Kosten für Pension und tierärztliche Betreuung von beinahe 2000 Euro beglich er nicht. Unser Angebot, einige seiner Tiere bei uns aufzunehmen und zu vermitteln, lehnte er ab. Wir haben bezüglich des schlimmen Zustandes der Katzen sofort reagiert und die Veterinärabteilung in Kenntnis gesetzt und um Kontrolle sowie Reduzierung des Tierbestandes von Herrn K. ersucht. Vor allem eine Kastration der Hündinnen hätten wir gerne in die Wege geleitet. Passiert ist nichts. Einige Monate später tötete die Schäferhündin von Herrn K. den im selben Haushalt lebenden Rauhhaardackel, der ebenfalls bei uns in Pension gewesen war. Wieder erstatteten wir Meldung. Kurz darauf wurde ein Malteserrüde des Herrn K. von einem seiner anderen Hunde verletzt, konnte sich aber außerhalb des Grundstückes flüchten. Wir nahmen den Vierbeiner auf, pflegten ihn gesund und vermittelten ihn. Die Tierarztkosten mussten wir wieder übernehmen. Abermals erstatteten wir Meldung. Die nicht kastrierte Schäferhündin wurde vom im selben Haushalt lebenden Staffordshire Terrierrüden gedeckt und warf fünf Welpen, die in den kommenden fünf Monaten das Grundstück nicht verlassen sollten und keine Möglichkeit erhielten, sich an andere Reize, Halsband, Brustgeschirr oder Leine zu gewöhnen. Für den Staffordshire Terrier musste Herr K. offenbar keinen Sachkundenachweis erbringen?! Herr K. wurde zwar immer wieder von der Veterinärbehörde überprüft (das letzte Mal ein paar Tage, bevor die Schäferhündin den zweiten Wurf zur Welt brachte), doch unternommen wurde nichts. Dann kam es zur Eskalation der Ereignisse. Erst wurde unsere Obfrau samt Tierrettung vor Ort gerufen, als die Hundemeute des Herrn K., der wieder einmal nicht zu Hause war, einen der Junghunde attackierten und mehrere auf ihn einbissen. Der Hund konnte noch rechtzeitig geborgen werden. Polizei, Bürgermeister und Nachbarn waren bei der Rettungsaktion anwesend. Der verletzte Vierbeiner wurde ins Tierheim gebracht, ein paar Tage später seine Schwester nachgeholt. Inzwischen hatte ein anderer engagierter Amtstierarzt die Vertretung übernommen und rechtliche Schritte gegen Herrn K. eingeleitet. Leider für einige Hunde zu spät, denn einige Tage darauf verendete die säugende Schäferhündin qualvoll, weil Herr K. sie in seinem abgestellten PKW einsperrte, um einen Gerichtstermin wahrzunehmen. Die zwei Wochen alten Welpen brachte er uns ins Tierheim. Sie werden von einer Mitarbeiterin groß gezogen. Und ein paar Tage darauf erwischten die beiden verletzten Halbwüchsigen, die seither im Tierheim untergebracht waren, unseren Jagdterrier Till, der im Nachbarzimmer untergebracht war, an einer Pfote und zogen sein Bein unter die Abtrennung. Trotz sofortiger Hilfe waren die Verletzungen an dem Bein so schwer, dass es an der Veterinärmedizinischen Universität Wien amputiert werden musste. Das Leidensmaß ist voll! Wie fragen uns, warum ist so lange nichts passiert? Warum wurde nicht längst ein Strafverfahren gegen Herrn K. eingeleitet, um ein Tierhalteverbot anzuschließen? Warum musste das alles erst passieren? So viel Leid für Tier und Mensch, Leid, das wir kaum verarbeiten können. Hätten die Behörde bereits ein Verfahren wegen des bis auf die Knochen abgemagerten Katers eingeleitet, vielleicht wären einige Tiere gerettet worden, die Welpen erst gar nicht geboren, die Mutterhündin noch am Leben, kein Hund getötet und Till hätte kein Bein eingebüsst. Hätten....... Wir sind keine radikalen Tierschützer, wir verlassen den Pfad der Legalität nicht, das ist nicht unser Weg. Doch schmiedet man in Wahrheit nicht Radikalität, wenn mit legalen Mittel nichts erreicht wird, Behörden einfach nicht reagieren? Ist es da nicht verständlich, wenn jemand den Glauben an den Rechtsstaat verliert, der versucht, Tierleid aufzuzeigen und keine Hilfe erhält? Wir sind noch immer geschockt und fassungslos ob der Ereignisse. Alle Tiere, die sich noch bei Herrn K. befanden, konnten wir übrigens gut unterbringen. Wir danken der Gemeinde Langenlois für die Soforthilfe von 1000 Euro, die wir sehr gut gebrauchen können. Denn auch auf allen Kosten von mehreren tausend Euro, die der Fall K. verursachte, blieben wir sitzen. Danke auch an Maggie Entenfellner von der Krone Tierecke, die die gesamten Operations- und Behandlungskosten von Jagdterrier Till von mehreren tausend Euro übernommen hat. Sie hat uns sehr geholfen. Wir haben mit der Veröffentlichung dieses Beitrages deswegen länger zugewartet, weil wir erst alle Tiere des Herrn K. in Sicherheit wissen wollten. Gegen ihn wird jetzt vom neuen Amtstierarzt ein Tierhalteverbot eingeleitet. |
Jimmy hat bereits liebe Interessenten |
Jimmy sollte erschossen werden Bereits vor einigen Wochen kontaktierte uns ein Hundebesitzer aus dem Bezirk Zwettl, der seinen acht Monate jungen Mischlingsrüden abgeben wollte. Angeblich hatte er ihn vor kurzem von einem Mann übernommen, der ihn mißhandelt hätte. Nun berichtete er über Probleme mit dem Rüden, da dieser bereits in mehreren Situationen geschnappt hatte. Zeit, mit dem Hund zu einem Hundetrainer zu fahren oder sich intensiv mit ihm zu beschäftigen, hatte er nicht, da er ganztägig berufstätig ist. Von einem Bekannten des Mannes erfuhren wir, dass der neue Besitzer des armen Junghundes mehrfach gedroht hatte, ihn erschießen zu lassen und dass der arme Kerl überdies (obwohl streng verboten) an einer zehn Meter langen Kette hing. Wir vereinbarten mit dem Bekannten des Mannes, einem Tierfreund, der bereits einen Hund von uns übernommen hat, den Rüden trotz Überfüllung aufzunehmen. Er entpuppte sich als bildhübscher aber abgemagerter rotbrauner (vermutlich) Rhodesian Ridgebackmischling, der alles andere als aggressiv sondern im Gegenteil ängstlich und verunsichert ist. Wir haben seinen alten Namen durch einen neuen ersetzt, da wir annehmen, dass er seinen Namen in Zusammenhang mit gewaltsamen Übergriffen kennengelernt hat. Er heißt jetzt Jimmy und wir hoffen, dass seine junge Hundeseele bald verarbeitet kann, was ihm bisher angetan wurde. Jimmy wird es schon schaffen, doch sein Beispiel zeigt wieder einmal, wie durch Unüberlegtheit, Unwissenheit und brutalem Umgang der Grundstein für Verhaltensprobleme gelegt wird. Jimmy war übrigens weder gechippt noch geimpft, obgleich ersteres gesetzlich vorgeschrieben ist. Haben die Gesetzgeber auch darüber nachgedacht, wer diese Vorschrift kontrolliert und vor allem exekutiert? Ansonsten wird sich die Chippflicht nahtlos unter allen anderen zahnlosen Tierschutzgesetzen einreihen (wie etwa die Kastrationsverpflichtung von Hauskatzen)... |
Fips wurde mit Sicherheit nicht gefunden. Sein Besitzer war einfach nur zu feige, die Wahrheit zu sagen. |
"Finder" flüchtete plötzlich Ein junger Mann brachte einen jungen Mischling ins Tierheim, den er angeblich vor einigen Tagen in Krems bei einem Parkplatz gefunden hatte. Er gab an, in Gföhl zu Hause zu sein. Dass unser Tierheim zur Zeit übervoll ist wie jedes Jahr während der Sommerzeit, brauchen wir nicht zu erwähnen. Als unsere Mitarbeiter die Fundmeldung aufnahmen, behauptete der "Finder", schnell seinen Ausweis aus dem Auto zu holen. Allerdings nützte er die Zeit, um sich schnellstens aus dem Staub zu machen. Wir vermuten deshalb, dass es sich entweder um seinen eigenen Hund oder um den Hund von Bekannten handelte, den er auf diese Weise loswerden wollte. Traurig, dass manche Menschen zu feige sind, sich ihrer Verantwortung zu stellen. 1. September 2010: Wir konnten eruieren, dass es sich bei dem "Aussetzer" um einen gewissen Herrn E. aus Gföhl handelt. Wir werden gegen ihn Stradanzeige erstatten. |
Happy End für die alte Daisy |
Happy End für altes Hundemädel Besitzer verstorben, für verwaiste Haustiere bleibt dann meist nur noch das Tierheim, denn die Erben interessieren sich nur selten für vierbeinige Hinterlassenschaften. Auch für das siebzehneinhalbjährige Hundemädel Daisy hieß es erst einmal ins Tierheim übersiedeln. Da es drückend heiß war, wurde der kleine Pekingesenmischling im Schlafzimmer der Tierheim-Wohnung untergebracht. Sie entpuppte sich von Anfang an als bezaubernd und trotz ihres hohen Alters interessiert und aufgeschlossen. Natürlich war sie durcheinander, denn immerhin hatte sie ja erst ihr Herrchen verloren. Es bricht einem das Herz, einen so alten Hund im Tierheim unterbringen zu müssen. Und so versuchten wir unser Glück mit einem Anruf bei Elisabeth Platzky, der Obfrau des Tierheimes in Ternitz. Sie teilt ihr Privathaus nicht nur mit einem sehr geduldigen und tierlieben Ehemann sondern auch mit insgesamt acht Hunden, davon einigen betagten Pekingesenmischlingen, denen sie das Tierheim erspart hat. Bereits vor einigen Monaten hat sie alte und krebskranke Hündin Nina bei sich aufgenommen, nachdem wir sie darum gebeten hatten. Und auch diesmal sagte sie nicht Nein und machte die Aufnahme der alten Daisy nur davon abhängig, dass sie sich in das bestehende Hunderudel integrieren würde. Wir brachten Daisy nach Ternitz und hielten ganz fest die Daumen. Und es hat geklappt! Als Nummer Neun genießt jetzt die alte Daisy ihre alten Tage in Ternitz, hat sich bereits gut eingelebt und spielt bereits mit Hundeoma Nina. Schön, dass es Menschen wie Elisabeth Platzky gibt! Danke! |
Im Bild die beiden Ponies Kim und Fritzi, die stark unterernährt und von Parasiten befallen befreit werden konnten. |
Katastrophale Pferdehaltung im Bezirk Waidhofen/Thaya Schon seit mehreren Jahren wurde Familie Ph. im Bezirk Waidhofen wegen ihrer schlechten Tierhaltung mehrfach angezeigt. Einige Hunde konnten bereits vor etwa einem Jahr befreit werden. Die Rettung der vier Pferde ging endlich Anfang Juni über die Bühne. Der zuständige Amtstierarzt Dr. Wolfgang Appel wartete nicht länger sondern ordnete eine sofortige Abnahme an, nachdem die beiden Ponies und zwei Kleinpferde bis auf die Knochen abgemagert sowie von Parasiten befallen waren und die Ställe den gesetzlichen Normen nicht entsprachen. Obfrau Nina Zinn-Zinnenburg begleitete die Aktion und organisierte die Unterbringung der ungewöhnlichen Tierheim-Schützlinge, denn für Pferdehaltung ist das Tierheim Krems natürlich nicht eingerichtet. Ein großes Dankeschön an Reitstallbetreiberin Bettina Auer aus Rohrendorf, die sowohl Transporter als auch ihren eigenen PKW zur Verfügung stellte und selbst den Transport übernahm, die Familie Ingrid und Willy Klaffl, die auf ihren wunderbaren Weiden die beiden Ponies Kim und Fritzi (auf den Fotos) gesund pflegen, Herrn Gerhard Gruber, der Hengst Romeo zwischenzeitlich bei sich aufgenommen hat und Conny Fischer und Ehemann Wolfgang, die einen Wallach versorgen und immer zur Stelle sind, wenn wir tatkräftige Unterstützung brauchen! Derzeit befinden sich leider noch immer Tiere im Haushalt von Familie Ph., zumindest Hunde und Vögel. Wir hoffen, dass wir auch diesen Tieren bald helfen können! |
Obfrau Nina Zinn-Zinnenburg mit Lola, einem der vielen Schützlinge im Tierheim Krems. Die Tiere brauchen dringend unsere Hilfe! |
"Wir brauchen dringend Ihre Hilfe! Jeder Euro zählt!" An dieser Stelle möchte ich alle Tierfreunde inständig um Hilfe und Unterstützung bitten. Denn: Unsere Kassen sind leer! Schuld daran sind vor allem die vielen verletzten Tiere, die wir im vergangenen und im heurigen Jahr aufnehmen und versorgen mussten. Bei allem Entgegenkommen unseres Tierarztes sind die monatlichen Rechnungen eine enorme Belastung für den Tierschutzverein Krems. Andererseits können wir verunfallte Tiere nicht unversorgt lassen, ebenso wenn zusätzliche Behandlungen in Tierkliniken notwendig werden. Dazu kommt, dass wir außer der Subvention durch das Land Niederösterreich (die knapp ein Drittel unserer jährlichen Ausgaben deckt) weder von der Stadt Krems noch von anderen Gemeinden (außer der Stadt Mautern!) unterstützt werden. Zu bezahlen sind trotzdem die Gehälter der Mitarbeiter, die Strom- und Gasrechnungen, Futter, Katzenstreu, Versicherungen, Betriebskosten für Tierrettung u.v.m. In unsicheren Wirtschaftszeiten wie jetzt sinkt leider auch noch die Spendenbereitschaft und das bekommen wir zu spüren. Mehr denn jetzt brauchen wir deshalb die Unterstützung von Tierfreunden, egal in welcher Form. Jeder Euro zählt und jede Futterspende in Form von Dosen- oder Trockenfutter wird dankbar von uns angenommen. Deshalb mein Appell: Lassen Sie bitte auch in Zeiten wie diesen unsere Tiere nicht im Stich! Damit wir auch weiter all jenen helfen können, die ohne unser Engagement gar keine Chance haben! Herzlichst Ihre Nina Zinn-Zinnenburg |
Wir helfen wirklich! Ein kleiner Auszug unserer täglichen Tierschutz-Arbeit: Jänner, Februar, März, April, Mai 2010
Lennox nach Monaten liebevoller Pflege
Nur noch Haut und Knochen: Lennox bei seiner Ankunft im Tierheim
Was liebevolle Betreuung ausmacht, sieht man unschwer auf diesem aktuellen Foto. Dankbar und vertrauensvoll blickt Musa in die Kamera.
Die Kette hatte sich so eng um den Weinstock gewickelt, dass Musa zu ersticken drohte.
So fanden wir Musa in der Dämmerung im Weingarten
Heute ist Juno ein lebensfroher junger Rüde
Ankunft im Tierheim
Juno schläft endlich
Näher lässt Juno niemanden an sich heran. Das Narkosegewehr ist seine einzige Chance.
Eine seiner selbst gegrabenen Höhlen im Wald bei Gmünd
In dieser Gegend überlebte Juno eisige Temperaturen
Mit diesem Foto (oben) präsentierten wir Lucky auf unserer Homepage. Unteres Foto: Obfrau Nina Zinn-Zinnenburg mit Lucky
Die beiden Samojeden-Mädels Akita und Nanuka, die jetzt auf ein neues Zuhause warten |
Brieftauben als "Sportgeräte" Jahr für Jahr finden in der warmen Jahreszeit Breiftauben-Wettbewerbe statt und leider auch viele losgeschickte Tauben nicht den Weg zurück. Durch Unwetterfronten irritiert, entkräftet oder verletzt landen jedes Jahr unzählige gefiederte Wettkämpfer in unserem Tierheim. Wir sorgen für medizinische Versorgung (erhalten dafür aber keine Unterstützung von den Brieftaubenverbänden!), und füttern die Tiere wieder auf, um sie anschließend freizulassen. Nur selten interessieren sich die Züchter für ihre "gestrandeten" Flieger und es zählt zu den Ausnahmen, dass eine solche Taube wieder abgeholt wird. Verständlich, dass uns eine solche Einstellung enttäuscht und wir diesen "Sport" nicht unterstützen. Happy End für krebskranke Hündin Sehr traurig war eine ältere schwarze Schnauzermischlingshündin, die wir herrenlos in der Wachau bargen. Ihre Besitzer haben sich nie gemeldet, obwohl wir sogar in lokalen Medien nach ihnen gesucht hatten. Offenbar wollte niemand die Hündin vermissen. Leider stellt sich bei einer Operation auch noch heraus, dass Sissi - so hatten wir die liebe Hündin genannt - an Krebs erkrankt war. Unser Tierarzt erklärte uns, dass er sich keine Prognose abzugeben getraue, wie viel Zeit Sissi noch bleiben würde. Umso mehr freute es uns, dass unsere Obfrau Nina Zinn-Zinnenburg ein liebevolles Zuhause für Sissi organisierte. Über Bekannte, die bereits eine sehr liebe Hündin, Dackelmischling Marie, bei uns gefunden hatten, fanden Sissi´s neue Besitzer ebenfalls den Weg zu uns. Vor einigen Tagen waren sie mit Sissi bei uns zu Besuch und es war wunderschön zu sehen, wie viel Liebe sie bei ihren neuen Menschen verwöhnt wird. Ein herzliches Danke Schön an das Ehepaar, denn es ist nicht selbstverständlich, einen nicht gesunden Hund zu sich zu nehmen. Das ist eben echte Tierliebe! Delogierung für alte blinde Katze Sehr betroffen hat uns alle die traurige Geschichte von Floh, einer sechszehn Jahre alten und fast blinden Samtpfote, die über all die Jahre als "Haus-Maskottchen" auf dem Arreal der Strafvollzugsanstalt in Mautern lebte. Als ein neuer Mitarbeiter kam, der an einer Katzenhaarallergie leidet, wurde die treue Katze einfach vor die Tür gesetzt. Einen Aufschub, um ein neues Zuhause für Floh zu finden und ihr das Tierheim zu ersparen, wurde nicht gewährt. Floh ist nicht mehr ganz gesund und ihre Lebensspanne begrenzt. Umso schwerer war es für sie, ihre vertraute Umgebung und ihre Bezugspersonen von einem auf den anderen Tag zu verlieren. Die Kronen Zeitung widmete Floh und ihrem traurigen Schicksal eine halbe Seite und sparte dabei nicht an Kritik wegen der herzlosen Vorgangsweise. Der Artikel bescherte Floh auch ein neues Zuhause. Sie wird ihren Lebensabend bei Ehepaar Dr. Trautsamwieser aus Kottes verbringen dürfen, die schon mehrere Tiere aus dem Tierheim Krems übernommen haben. Großes Lob an Redakteur Lukas Lusetzky, dem jetzt nicht nur Floh sondern auch eine zweite blinde alte Katze (aufgrund seines Artikels in der Kronen Zeitung) ein liebevolles Zuhause verdankt! Vorher und nachher: Perserkater Lennox hat es geschafft Wie in unserer Mitgliederaussendung geschildert, wurden in einem Haus in Langenlois nach der Inhaftierung eines Mannes mehrere Katzen geborgen und ins Tierheim gebracht. Die beiden Fotos links zeigen einmal mehr auf dramatische Weise, in welchem erbärmlichen Zustand Tiere zu uns kommen und welche Mühen und finanziellen Sorgen uns die Pflege dieser geschundenen Kreaturen bereitet. Der weiße Perserkater Lennox bestand nur noch aus Haut und Knochen. Wir wagten nicht einmal mehr zu hoffen, ihn durchzubringen. Doch wider allen Erwartungen entwickelte der arme Rassekater einen starken Lebenswillen und überstand die schlimmen Entbehrungen seiner Vergangenheit. Intensive tierärztliche Betreuung und Pflege durch unsere Mitarbeiter haben dieses kleine Wunder zuwege gebracht. Heute ist Lennox so weit, dass er mit seiner Gefährtin, Perserkatze Indira an einen Gartenplatz vermittelt werden kann. Besitzer von stadtbekanntem "Bulli" in Haft Viel Medieninteresse erregte in der Vergangenheit der Besitzer eines Bullterriers, der bereits mehrere Hunde in Krems verletzt hatte. Allerdings stets aufgrund des Leichtsinns seines Besitzers, der den Vierbeiner frei umherlaufen ließ. Jetzt erfolgte ein Anruf der Kremser Polizei, dass wir den Bullterrier umgehend aufnehmen sollen, da sein Besitzer eine kurzfristige Haftstrafe antreten muss. Aufgrund der derzeitigen Überfüllung, die eine Unterbringung unmöglich macht, ersuchten wir eine Tierpension um Unterstützung. Der Bullterrier, der übrigens Menschen gegenüber sehr freundlich ist, wurde von der Tierrettung abgeholt und in die Tierpension überstellt. Übrigens ist das Tierheim nicht verpflichtet, in so einem Fall eine Aufnahme zuzusichern, da es sich weder um ein Fundtier noch um ein beschlagnahmtes Tier handelt. Doch der leidtragende in solchen Situationen ist immer das Tier, weshalb wir unsere Hilfe selbstverständlich anboten. Da der Besitzer wohl von der drohenden Haftstrafe wusste, wäre es seine Verantwortung gewesen, rechtzeitig für den Hund vorzusorgen. Ob die Kosten für den Tierrettungseinsatz von dem Hundehalter beglichen werden, ist wohl mehr als fraglich. Ausländische Grenzgänger nehmen dramatisch zu Innerhalb kürzester Zeit mussten wir mehrere Fundhunde aufnehmen, die im Grenzbereich zur Tschechei geborgen wurden. Zum Teil sind diese Tiere gechippt doch nicht registriert. Da wir zur Zeit bereits mit heimischen Hunden mehr als ausgelastet sind, platzen wir aus allen Nähten. Die Kontakte zu den Behörden dieseits der Grenze sind sehr mühsam und es fehlt an Ansprechpartnern. Bei Litschau etwa wurde ein sehr lieber und gut erzogener älterer Schäferrüde gefunden, der bei Tests mit unserer tschechisch sprechenden Mitarbeiterin Janka eindeutig zu verstehen gab, das tschechisch seine "Muttersprache" ist. Auch eine Kaukasische Schäferhündin in Begleitung einer Terriermischlingsdame stammt ziemlich sicher aus der Tschechei. Die beiden freundlichen Vierbeiner n in Ehrendorf unweit der Grenze von der Polizei sicher gestellt. In diesem Zusammenhang dürfen wir Herrn Inspektor Preis loben, der sich bei der Aktion sehr engagierte und uns dadurch viel Arbeit abnahm! Möglicherweise stammen auch zwei Hunde, die im Bezirk Hollabrunn geborgen wurden, aus dem Ausland. Es handelt sich um eine ältere Rottweilerhündin, die zumindest einmal geworfen hat, und einen älteren Jagdterrierrüden. Die beiden Vierbeiner gehören zusammen und können nicht getrennt werden. Sollten sie nicht mehr abgeholt werden, sind ihre Vermittlungschancen deshalb nicht gerade rosig und werden durch das neue Rassegesetz in Niederösterreich noch zusätzlich erschwert. "Waldhund" geborgen Mittlerweile lebt jener Mischling, der einen ganzen Winter bei Eiseskälte in einem Wald bei Gmünd verbrachte, bei uns im Tierheim. Mit Hilfe von Tierärztin Dr. Katja Vogelsinger und ihrem Lebensgefährten konnte der Vierbeiner mit einem Narkosegewehr geborgen werden. Juno, wie wir den jungen Rüden genannt haben, hat bereits viel gelernt. Trotz seiner anfänglichen Scheu läuft er bereits im Brustgeschirr und geniesst Spaziergänge mit seinen Betreuern. Mit den anderen Hunden versteht er sich bestens und wir sind optimistisch, dass sich bald ein liebevolles Zuhause für ihn findet. Auch seine Retterin Dr. Katja Vogelsinger hat ihn bereits besucht und war begeistert von den großen Fortschritten, die Juno in so kurzer Zeit bei uns gemacht hat. Ausgesetzte Hündin fast stranguliert In einem abgelegenen Weingarten in Kleinriedental bei Retz, der oft wochenlang nicht besucht wird, hörte ein älterer Weinbauer einen Hund heulen. Nach längerer Suche entdeckte er eine abgemagerte Schäferhündin, die mit einer Kälberkette an einem Weinstock festgebunden war. Sie hatte sich bereits so verheddert, dass sie ihren Kopf kaum noch bewegen konnte. Sie konnte sich auch nicht mehr hinlegen ohne sich zu strangulieren. Der Weinbauer verständigte die Polizei, die uns zu Hilfe rief. Wir haben die Hündin sofort notversorgt und ins Tierheim gebracht. Jetzt braucht sie erst einmal viel Ruhe und Pflege, um die schrecklichen Ereignisse zu verarbeiten. Wir haben die ausgesetzte Hündin Musa genannt, weil sie ein so sanftes und anhängliches Wesen hat. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn an diesem Tag niemand im Weingarten gearbeitet hätte. Hund überlebt Winter im Wald Mitte November entdeckte eine Hundebesitzerin im Bezirk Gmünd einen scheuen mittelgroßen Mischlingsrüden, der ihr immer wieder auf Spaziergängen entdeckte. Leider ging die Frau davon aus, dass es sich um einen frei umherlaufenden ansässigen Hund handle und verständigte uns nicht. Erst Mitte Februar wandte sie sich an die Polizei, weil sie entdeckt hatte, dass der Hund sich zum Schutz gegen die Kälte im Wald Höhlen gegraben hatte. Die Polizei meldete den Hund bei uns. Da sich der Vierbeiner nicht einfangen lässt und seine Fluchtdistanz bei etwa zehn Metern liegt, mussten wir uns etwas einfallen lassen. Zum Glück bot uns eine sehr tierliebe Tierärztin, Frau Dr. Katja Vogelsinger aus Gmünd, ihre Unterstützung an. Sie besitzt glücklicherweise ein Narkosegewehr, mit dem sie versuchen wird, den Hund zu betäuben. Wir rechnen damit, dass die Einfangaktion nächste Woche über die Bühne gehen wird und halten die Daumen, dass alles klappt. Gott sei Dank gibt es Martha Bei Eggenburg wurde uns ein älterer Schäfermischling gemeldet, der angeblich unversorgt im Haus zurückgeblieben war, nachdem sein Besitzer ins Spital eingeliefert worden war. Der Hund Nicki galt als schwierig und unberechenbar. Die benachbarte Schwiegertochter traute sich ebensowenig ins Haus wie andere Nachbarn. Außerdem hatte der Mann ein sehr schlechtes Verhältnis zu seiner Familie. Wie schon so oft, half uns Obfrau-Stellvertreterin Martha Schober, die nicht weit entfernt wohnt, dieses Problem zu lösen. Es gelang ihr, mit viel Geduld und Feingefühl das Vertrauen des Hundes zu gewinnen. Weil abzusehen war, dass wir den Rüden übernehmen sollten, besorgte Martha eine Transportbox und gewöhnte Nicki daran, zum Fressen hinein zu gehen. Tag für Tag arbeitete sie daran, die Box für kurze Zeit zu schließen, um Nicki auf seine bevorstehende Übersiedlung vorzubereiten. Sie hatte wirklich gute Vorarbeit geleistet und die Abholung durch unsere erfahrene Hundebetreuerin Andrea Vogl funktionierte problemlos, auch mit Hilfe eines leichten Beruhigungsmittels im Futter. Nicki hat übrigens ein trauriges Schicksal hinter sich. Er verlor vor einigen Jahren sein geliebtes Frauchen, bei der er sogar im Bett schlafen durfte. Sein Herrchen war leider aufgrund großer psychischer Probleme immer weniger imstande, sich um den mittlerweile zehnjährigen Rüden zu kümmern. Nicki verlor immer mehr das Vertrauen zu ihm und verstand die Welt nicht mehr. Im Tierheim kommt der Schäfer-Colliemischling jetzt langsam zur Ruhe und baut von Tag zu Tag mehr Vertrauen zu seinen Betreuern auf. es wäre schön, wenn er trotz seiner zehn Jahre bald liebevolle Aufnahme finden würde!
Happy End für Pepe alias Lucky Mitte November bargen wir einen alten fast blinden Mischlingsrüden, der verzweifelt umhergeirrt war und sich erschöpft vor eine Haustür gelegt hatte. Trotz Einschaltung in der Krone Tierecke meldete sich niemand, der den armen Kerl vermisste. Wir befürchteten, er sei wegen seiner Behinderung und seines Alters ausgesetzt worden. Schließlich stellten wir Pepe in der Sendung Tierzuliebe vor und hofften auf einen Tierfreund mit großem Herzen. Doch statt eines Interessenten meldete sich eine Dame, die meinte, in Pepe den Hund einer Bekannten wiederzuerkennen. Sie mache öfter Urlaub in dem Dorf, wo Pepe gemeinsam mit einer Hündin zu Hause sei, erzählte sie. Der Name des Hundes sei Lucky. Bereits beim Versuch, Pepe mit Lucky anzusprechen, bestätigten sich die Angaben der Frau. Schnell war die eigentliche Besitzerin verständigt, die bereits am nächsten Tag zu uns kam und einen vor Freude tanzenden Lucky abholte. Die Hündin wartete bereits ungeduldig zu Hause, sie hatte Lucky sehr vermisst. Die Frau aus dem Bezirk Waidhofen an der Thaya hatte übrigens sowohl die Polizei als auch ein privates Tierheim in der Nähe verständigt, doch niemand hatte sie an unser Tierheim verwiesen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Polizeistationen verzweifelte Hundebesitzer nicht darauf hinweisen, dass Krems als betreuendes Tierheim für Fundtiere des jeweiligen Bezirkes zuständig ist. Schade, denn viel tierisches und menschliches Leid könnte dadurch verhindert werden. Und Lucky´s Frauchen hätte ihren vierzehnjährigen Ausreißer schon viel früher in die Arme schließen können. Trotzdem freuen wir uns unglaublich über dieses Happy End, nicht zuletzt durch die Sendung Tierzuliebe und eine aufmerksame Zuseherin. Danke! Zwei Katzen in den Tod geschickt Am 24. Jänner während der Öffnungszeiten am Nachmittag platzierte eine unbekannte Person bei sieben Grad Minus (!) unbemerkt einen Karton mit zwei Katzen hinter einem geparkten PKW außerhalb des Tierheim-Arreals. Doch kein Mitarbeiter entdeckte den Karton mit den ausgesetzten Samtpfoten sondern ein Hund, der soeben spazieren geführt wurde. Obgleich der Hundehalter schnell reagierte, konnte der Rüde eine Katze packen und verletzen, bevor sie flüchtete. Die zweite Katze war schneller und entkam vermutlich unversehrt. Eine sofort eingeleitete Suchaktion verlief erfolglos, auch eine aufgestellte Lebendfalle blieb leer. Im Karton der Marke Obi befanden sich ein rotkariertes Körbchen, mehrere Dosen Futter der Marke Julia, einige Raschelbälle sowie eine sogenannte "Katzenangel". Dazu ein Zettel mit folgendem Text: "Leider kann ich die Katzen aus persönlichen Gründen nicht mehr halten. Die silbergraue Katze ist ca. eineinhalb Jahre alt und kastriert. Die graubraune kleinere Katze ist ca. acht Monate alt und noch nicht kastriert." Nach dem Tierquäler wird gesucht, wir bitten um Hinweise! Die beiden Wohnungskatzen haben bei diesen Temperaturen kaum Überlebenschancen, noch dazu ist eine verletzt. Wie massiv diese Verletzung ist, wissen wir nicht. Hätte der oder die TierbesitzerIn genügend Anstand gezeigt und die Katzen im Tierheim abgegeben, wären beide jetzt noch am Leben. Acht Bearded Collies zurückgelassen Gleich acht Bearded Collie, sechs Hündinnen und zwei Rüden, musste die Tierrettung am 15. Jänner aus Münichreith (Bezirk Melk) abholen. Die Besitzerin Frau W., eine Züchterin, war delogiert worden und hatte ihre Tiere einfach im Haus zurückgelassen. Laut Informationen durch den Amtsveterinär und Nachschau im Internet erfuhren wir, dass Frau W. bereits an vorherigen Wohnorten wiederholt Probleme mit dem Veterinäramt wegen ihrer Tierhaltung hatte. Nach mehrfacher Aufforderung (da wir einfach keinen Platz mehr im Tierheim hatten) holte Frau W. schließlich alle acht Collies ab. Verzichtet hätte Frau W. ohnedies nicht auf ihre Hunde. Sie wohnt derzeit im Bezirk Wr. Neustadt. Samojeden mit Stromhalsband Zwei Samojedenmädels wurden am 14. Jänner in Haugsdorf (Bezirk Hollabrunn) herrenlos geborgen. Die weißen Schlittenhündinnen sind vermutlich entlaufen. Eine der beiden trug ein verbotenes Stromhalsband tschechischer Herkunft. Wir vermuten, dass dieses tierquälerische Halsband den Zweck erfüllen sollte, die Hunde am Fortlaufen zu hindern. Um sich einen Zaun zu ersparen, wird in einem solchen Fall ein für den Hund nicht sichtbares Kabel in die Erde verlegt. Versucht der Hund, diese unsichtbare Grenze zu überschreiten, erhält er einen schmerzhaften Stromschlag. Da das Hindernis für den Hund im Gegensatz zu einem Viehweidezaun nicht sichtbar ist, wird der Hund nicht nur schmerzhaft bestraft sondern darüber hinaus verunsichert, geängstigt und in Panik versetzt. Aus diesem grund sind derlei Praktiken (auch unter dem Namen "invisible Fence" - "unsichtbarer Zaun" bekannt) streng verboten und strafbar. Der Besitzer der beiden Hündinnen hat sich bis dato nicht gemeldet. Da die Hündinnen darüber hinaus nicht gechippt sind, erwartet ihn nicht nur eine Anzeige wegen Tierquälerei sondern auch eine saftige Verwaltungs-Geldstrafe. |
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